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Schleppleine

🟢 Nutze ich regelmäßig im Training

Schleppleinen für Hunde in verschiedenen Längen für Training und Rückruf

Schleppleinen sind für mich eine der wichtigsten Trainingshilfen beim Rückruftraining und beim Aufbau eines kontrollierten Freilaufs. Besonders hilfreich sind sie auch bei Hunden, die gerade erst eingezogen sind, bei jungen Hunden in der Pubertät oder immer dann, wenn der Rückruf noch nicht zuverlässig genug sitzt, um den Hund komplett frei laufen zu lassen.

Dein Hund bekommt damit deutlich mehr Bewegungsfreiheit als an einer normalen Führleine, während du gleichzeitig eine Absicherung behältst und das Training kontrolliert weiter aufbauen kannst.

Welche Länge ist sinnvoll?

Für den Trainingsaufbau arbeite ich gerne mit verschiedenen Längen. Am Anfang kann eine kürzere Schleppleine ausreichen. Mit zunehmendem Trainingsfortschritt kannst du den Abstand zu deinem Hund schrittweise vergrößern und später auch mit deutlich längeren Leinen arbeiten.

Ich nutze je nach Trainingsziel beispielsweise 5, 25 oder 50 Meter. Dabei gilt nicht automatisch: je länger, desto besser. Die passende Länge hängt davon ab, wie weit dein Training bereits aufgebaut ist, wie groß der verfügbare Raum ist und was du gerade üben möchtest.

Gerade beim Rückruf kann die Schleppleine dabei helfen, Schritt für Schritt mehr Distanz und Freiheit zuzulassen, ohne zu früh vollständig auf die Absicherung zu verzichten.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Die Schleppleine sollte zu Größe und Kraft deines Hundes passen – und natürlich darf dir auch die Farbe gefallen. 😉

Bei kleinen oder leichten Hunden würde ich besonders darauf achten, dass Leine und Karabiner nicht unnötig schwer sind. Für größere und kräftigere Hunde darf das Material entsprechend robuster sein.

Auch das Material ist Geschmackssache. Ich nutze gerne klassische Schleppleinen, für manche Hunde und Einsatzbereiche kann aber auch glattes Biothane praktisch sein. Es lässt sich leicht reinigen und ist insbesondere bei kleinen Hunden in einer leichten Ausführung angenehm.

Und irgendwann brauchst du sie vielleicht nicht mehr

Zugegeben: Viele Hundehalter benötigen ihre längsten Schleppleinen später gar nicht mehr – und genau das ist eigentlich ein schönes Trainingsziel.

Wenn dein Rückruf zuverlässig funktioniert und die lange Leine irgendwann nur noch im Schrank liegt, kannst du sie an einen anderen Hundehalter weitergeben oder beispielsweise an ein Tierheim in deiner Nähe spenden.

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