Haustierkamera
🟢 Nutze ich regelmäßig

Eine Haustierkamera ist für mich eine der sinnvollsten Möglichkeiten, deinen Hund zu beobachten, wenn du selbst nicht zu Hause bist.
Gerade beim Aufbau des Alleinbleibens ist sie besonders hilfreich. Statt dich unterwegs zu fragen, ob dein Hund schläft, unruhig durch die Wohnung läuft, bellt oder vielleicht schon an der Tür wartet, kannst du sein tatsächliches Verhalten beobachten und dein weiteres Training daran ausrichten.
Das nimmt nicht nur ein Stück Unsicherheit, sondern gibt dir vor allem Informationen, die du ohne Kamera schlicht nicht hättest.
Was kannst du damit beobachten?
Interessant ist nicht nur, ob dein Hund alleine bleiben kann, sondern auch wie er sich währenddessen verhält.
Kommt er nach kurzer Zeit zur Ruhe? Läuft er dir nach dem Verlassen der Wohnung noch lange hinterher beziehungsweise sucht nach dir? Reagiert er auf Geräusche im Treppenhaus? Schläft er entspannt oder wird er mit zunehmender Zeit unruhiger?
Solche Beobachtungen können dir helfen, besser einzuschätzen, wie lange dein Hund aktuell wirklich entspannt alleine bleiben kann und an welcher Stelle du dein Training gegebenenfalls anpassen solltest.
Welche Funktionen brauche ich?
Für die meisten Hundehalter reicht bereits eine relativ einfache Kamera mit WLAN-Verbindung, Nachtsicht und einer zuverlässigen App.
Praktisch finde ich außerdem eine Kamera, die sich schwenken lässt, damit du einen größeren Bereich des Raumes beobachten kannst.
Mikrofon und Lautsprecher können ebenfalls interessant sein. Ob du deinen Hund darüber tatsächlich ansprechen möchtest, würde ich allerdings von der jeweiligen Situation abhängig machen – nicht jeder Hund wird ruhiger, wenn plötzlich deine Stimme aus einer Kamera kommt.
Wenn dein Hund regelmäßig oder auch einmal länger alleine bleibt, gibt es außerdem Modelle mit zusätzlichen Funktionen wie Bewegungs- oder Geräuschbenachrichtigungen. So musst du nicht ständig selbst in die App schauen.
Brauche ich eine Leckerli-Wurffunktion?
Es gibt auch Haustierkameras, die auf Knopfdruck Leckerlies auswerfen können.
Das ist sicherlich kein Muss. Für manche Hunde und Alltagssituationen kann es aber eine nette Zusatzfunktion sein – zum Beispiel für eine kleine Beschäftigung zwischendurch oder wenn du bestimmte positive Abläufe damit verknüpfen möchtest.
Für die reine Beobachtung deines Hundes reicht eine normale Kamera vollkommen aus.
Worauf ich beim Kauf achten würde
Für mich sind vor allem eine stabile WLAN-Verbindung, eine zuverlässige App, gute Bildqualität und Nachtsicht wichtig.
Wenn du Benachrichtigungen nutzen möchtest, solltest du außerdem darauf achten, dass die App Bewegungen oder Geräusche zuverlässig meldet und nicht bei jeder kleinen Veränderung permanent Alarm schlägt.
Und weil du wahrscheinlich häufig über dein Smartphone auf die Kamera zugreifen wirst, würde ich eine unkomplizierte und übersichtliche App fast genauso wichtig nehmen wie die Kamera selbst.